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Antisemitismus

hört er denn nie auf?  

 Fotografin :Gudrun-Holde Ortner

Ein Rabbiner sagte vor kurzem bei einer Begegnungsveranstaltung von Juden und Christen in einer badischen Synagoge: "Der Antisemitismus wird, solange es Juden in dieser Welt gibt, leider, leider immer da sein." Betroffenheit bei den Anwesenden, aber auch abwehrendes Kopfschütteln. Wieder da ist das Thema jedenfalls verstärkt in letzter Zeit. Nicht nur bei uns in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Europas und der Welt. Die Medien, vor allem aber auch die sogenannten sozialen, sind voll davon. Zeit für eine christliche Gemeinde, ihren aufklärenden und abwehrenden Beitrag zu leisten. Deshalb die Einladung von Punkt 7 zu diesem Thema. Wir fragen uns: Wie kommt ein Rabbiner zu seiner bedrückenden Äußerung? Was ist es, das den Antisemitismus als Thema immer wieder neu auf die Tagesordnung setzt? Die Herbstsynode 2018 der Badischen Landeskirche verabschiedete im Oktober einen Aufruf an alle Gemeinden, öffentlich und entschieden gegen den wieder verstärkt aufflammenden Antisemitismus Stellung zu beziehen. Zusammen mit unseren badischen jüdischen Nachbarn sollten jetzt Zeichen der Verbundenheit gesetzt werden. Auch wir in Walldorf verstehen unseren Punkt 7Abend als ein solches Zeichen.

Als Referenten für diese Vortrags- und Gesprächsveranstaltung haben wir Herrn Professor Dr. Klaus Müller gewinnen können. Herr Müller ist außerplanmäßiger Professor für Praktische Theologie an der Universität Heidelberg und Landeskirchlicher Beauftragter für das interreligiöse und christlich-jüdische Gespräch.

punktsieben freut sich auf einen kontroversen, spannenden Abend am 09.12.2018, um 20 Uhr im ev. Gemeindehaus in Walldorf.